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	<title>netzrecht &#187; IT-Recht</title>
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	<description>Recht in der digitalen Gesellschaft</description>
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		<title>IT-Recht-Update: Aktuelles aus der Rechtsprechung &#8211; Mai 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 16:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Im aktuellen IT-Recht Update von Mai 2010 möchte ich Euch insbesondere auf folgende Urteile hinweisen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<ol><strong>BGH: Google Bildersuche verletzt nicht das deutsche Urheberrecht</strong><br />
Der Bundesgerichtshof hatte sich am gestrigen Donnerstag mit einem der bisher wohl bedeutendsten Fälle im Bereich des Urheberrechts im Internetzeitalter auseinanderzusetzen. Das höchste deutsche Zivilgericht musste über die Zulässigkeit der Bildersuche des Suchmaschinendienstes Google entscheiden (Urteil vom 29.04.2010 – Az.: I ZR 69/08) und sah darin im Ergebnis keine Urheberrechtsverletzung.<br /><a href="´http://blog-it-recht.de/2010/05/03/bgh-google-bildersuche-verletzt-nicht-das-deutsche-urheberrecht/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Düsseldorf: Rapidshare haftet nicht für Urheberrechtsverstöße durch seine Nutzer</strong><br />
In der Rechtsprechung bisher uneinheitlich beurteilt wird die Frage, wie das Geschäftsmodell des 1-Click Hosters Rapidshare rechtlich beurteilt werden soll, insbesondere ob dieser für die Urheberrechtsverletzungen, die über seine Server begangen werden, haftbar gemacht werden kann.  Während einerseits das Oberlandesgericht Hamburg von einer Haftung des Filehosters ausgeht, nahm das OLG Köln andererseits nur eine eingeschränkte Prüfungspflicht an. Demnach müssten nicht alle Links, aber bestimmte Linklisten auf Urheberrechtsverstöße hin überprüft werden.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/05/04/olg-dusseldorf-rapidshare-haftet-nicht-fur-urheberrechtsverstose-durch-seine-nutzer/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Schleswig: Gewerbliches Ausmaß bereits bei nur einem Musikalbum</strong><br />
In der Rechtsprechung bisher uneinheitlich beurteilt wird die Frage, welche Anforderungen an das Merkmal des „gewerblichen Ausmaß“ im Sinne des urheberrechtlichen Auskunftsanspruches gem. §101 UrhG zu stellen sind. Während manche Gerichte davon beispielsweise erst bei einem Wert von 3.000 EUR der heruntergeladenen Dateien (so das LG Frankenthal , Beschluss v. 15.09.2008 – Az.: 6 O 325/08) ausgehen, entschied das OLG Celle, dass ein gewerbliches Ausmaß bereits dann angenommen werden kann, wenn lediglich ein einziges Musikalbum in einer P2P-Tauschbörse angeboten wird.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/05/07/olg-schleswig-gewerbliches-ausmas-bereits-bei-nur-einem-musikalbum/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>BGH: Haftung des Betreibers eines privaten WLAN-Netzes</strong><br />
Der Bundesgerichtshof hat sich am vergangenen Mittwoch erstmals zur Frage geäußert, ob der Betreiber eines privaten (und nur unzureichend gesicherten) WLAN-Netzes für Rechtsverletzungen haftbar gemacht werden kann, welche ein unberechtigter Dritter über seinen Anschluss begangen hat (Urteil vom 12.05.2010 – Az.: I ZR 121/08). Nach Ansicht des für Urheberrecht zuständigen ersten Senats des obersten Zivilgerichts können Privatpersonen im Rahmen der Störerhaftung auf Unterlassung, jedoch nicht auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/05/14/bgh-haftung-des-betreibers-eines-privaten-wlan-netzes/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>BGH: Internet-Systemvertrag ist als Werkvertrag einzustufen</strong><br />
Die rechtliche Einordnung eines Internet-Systemvertrages war bisher in der Rechtsprechung umstritten, ist nun aber abschließend geklärt worden: Der BGH entschied in seiner Entscheidung von Anfang März (Urteil vom 04.03.2010 – Az.: III ZR 79/09), dass dieser insgesamt als Werkvertrag zu qualifizieren sei.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/05/21/bgh-it-systemvertrag-ist-als-werkvertrag-einzustufen/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Hamburg: Darlegung der Aktivlegitimation bei Abmahnungen im urheberrechtlichen Bereich</strong><br />
Mit einer Abmahnung verfolgt der Abmahnende den Zweck, eine andere Person dazu zu bewegen, künftig ein bestimmtes Verhalten zu unterlassen. Wird eine Abmahnung im urheberrechtlichen Bereich ausgesprochen, muss der Abmahner im Zweifel aber imstande sein, seine Aktivlegitimation darzulegen, also beweisen können, dass er Inhaber der ausschließliche Nutzungsrechte am urheberrechtlich geschützten Werk ist.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/05/25/lg-hamburg-darlegung-der-aktivlegitimation-bei-abmahnungen-im-urheberrechtlichen-bereich/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
</ul>
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		<title>IT-Recht-Update: Aktuelles aus der Rechtsprechung &#8211; April 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 16:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[April]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem IT-Recht Update vom April 2010 hab ich Euch die wichtigsten Urteile aus diesem Monat zusammengefasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<ol><strong>BGH: Zuständigkeit deutscher Gerichte bei Klage gegen Internetveröffentlichung einer international tätigen Zeitung</strong><br />
Der Gerichtsstand bei Rechtsverstößen im Internet ist ein Problem von internationalem Ausmaß – und zwar gerade deswegen, weil das Internet global verfügbar und nicht auf einzelne Länder beschränkt ist. Der Bundesgerichtshof hatte sich mit der Frage zu befassen (Urteil vom 02. März 2010 – Az.: VI ZR 23/09), ob deutsche Gerichte bei einer Klage gegen eine Internetveröffentlichung der NY Times international zuständig sein können, wenn der Artikel eindeutigen Bezug nach Deutschland aufweist.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/04/06/bgh-zustandigkeit-deutscher-gerichte-bei-klage-gegen-internetveroffentlichung-einer-international-tatigen-zeitung/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Köln: 550 Musikstücke können 2.200.- EUR Abmahnkosten entstehen lassen</strong><br />
Urheberrechtsverletzungen im Rahmen von Filesharing Börsen sind keineswegs ein Kavaliersdelikt, sondern beschäftigt die Rechtsprechung weiterhin umfassend. Das Landgericht Köln beispielsweise hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, welche Höhe an Abmahnkosten beim Tausch von 550 Musikstücken angemessen erscheinen. Die Kölner Richter urteilten (Urteil vom 27.01.2010 – Az.: 28 O 241/09), dass in einem solchen Fall Abmahnkosten in Höhe von 2.200,- EUR angemessen sind.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/04/07/lg-koln-550-musikstucke-konnen-2-200-eur-abmahnkosten-entstehen-lassen/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Hamburg: Werbung des „Smart Surfer“ wettbewerbswidrig</strong><br />
Neben den mittlerweile weit verbreiteten Internet Flatrates gibt es noch unzählige sog. „Internet-by-Call“-Tarife, welche dem Nutzer meist ohne Anmeldung und ohne jede Vertragsbindung den Zugang ins Internet ermöglichen. Um Endnutzern den Zugang „by Call“ möglichst zu erleichtern und die Arbeit „nach den günstigsten Internet-Tarifen in der Galaxie“ abzunehmen, gibt es von Web.de eine Software namens „Smart Surfer“. Das OLG Hamburg hatte sich in einem erst jetzt veröffentlichten Urteil von Anfang Februar 2009 (Urteil vom 11.02.2009 – Az.: 5 U 130/08) mit der Frage zu befassen, ob die Werbung des Software-Tools wettbewerbswidrig ist.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/04/09/olg-hamburg-werbung-des-%e2%80%9esmart-surfer%e2%80%9c-wettbewerbswidrig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OVG Hamburg: E-Mail genügt der Schriftform nur mit qualifizierter elektronischer Signatur</strong><br />
Wenn durch das Gesetz die Schriftform vorgeschrieben ist, muss eineUrkunde von dem Aussteller eigenhändig durch Namensunterschrift unterzeichnet werden, vgl. § 126 Abs. 1 Alt. 1 BGB. Wenn die Schriftform durch die elektronische Form ersetzt werden soll, muss der Aussteller der Erklärung gem. § 126a Abs. 1 BGB seinen Namen hinzufügen und das elektronische Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem SigG versehen. Diese gesetzliche Vorgaben bestätigte das OVG Hamburg nun in einem Beschluss vom 15.01.2010 – Az.: 8 Bf 272/09).<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/04/13/ovg-hamburg-e-mail-genugt-der-schriftform-nur-mit-qualifizierter-elektronischer-signatur/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Düsseldorf: Rechtskauf-Regeln bei Verkauf von Adressdaten anwendbar</strong><br />
In den letzten Monaten wurde in den Medien mehrfach von Datenskandalen berichtet, bei denen oftmals sensible Daten wie Bank- und Adressdaten von Personen ausgelesen und schließlich verkauft wurden. Der Verkauf von Adressdaten ist allerdings nicht per se rechtswidrig. Das OLG Düsseldorf hatte sich in einem aktuellen Urteil (Urteil vom 17.02.2010 – Az.: I-17 U 167/09) mit der umstrittenen Frage auseinanderzusetzen, welche rechtlichen Regelungen beim Kauf von Adressdaten zu Werbezwecken anwendbar sind.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/04/16/olg-dusseldorf-rechtskauf-regeln-bei-verkauf-von-adressdaten-anwendbar/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Hamburg: Ordnungsgeld von 1.500€ gegen Rapidshare wegen Verstoß gegen einstweilige Verfügung</strong><br />
Erst im Februar 2010 erwirkten einige Verlage gegen den 1-Click-Hoster Rapidshare eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Hamburg, wonach dieser verpflichtet werden sollte, bestimmte Buchtitel nicht mehr auf seiner Plattform zur Verfügung zu stellen. Anfang März hatte das Hamburgische Landgericht dann über einen Verstoß gegen eine einstweilige Verfügung – die bereits im Oktober 2009 ergangen war – zu entscheiden (Beschluss vom 09.03.2010 – Az.: 308 O 536/09) und erlegte dem Filehoster ein Ordnungsgeld in Höhe von 1.500 EUR auf.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/04/22/lg-hamburg-ordnungsgeld-von-1-500e-gegen-rapidshare-wegen-verstos-gegen-einstweilige-verfugung/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>EuGH: Hinsendekosten sind beim Widerruf durch den Versandhändler zu erstatten</strong><br />
Wird im Fernabsatz ein Vertragsschluss widerrufen, hat der Käufer die Ware an den Händler zurückzusenden. Die Rücksendekosten trägt dabei grundsätzlich der Händler, wenn er nicht im zulässigen Rahmen eine Kostenübernahme im Rahmen der sog. 40-EUR-Klausel mit dem Käufer vereinbart hat. Nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) müssen Händler jetzt auch noch die ursprünglichen Hinsendekosten an den Käufer erstatten (Urteil vom 15.04.2010 – Az.: C-511/08).<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/04/23/eugh-hinsendekosten-sind-beim-widerruf-durch-den-versandhaendler-zu-erstatten/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG München: Versenden von 1.000 Abmahnungen kann rechtsmissbräuchlich sein</strong><br />
Grundsätzlich haben Abmahnungen die Aufgabe, auf direktem und kostengünstigerem Weg einen Rechtsstreit zu beenden, ohne den teuren Gerichtsweg einschalten zu müssen. Vor allem im urheberrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Bereich wurden jedoch teilweise so viele Abmahnungen von Anwälten ausgesprochen, dass diese nur noch als „Abmahnanwälte“ Bekanntheit erlangten. Das OLG München hatte sich nun in einem Fall mit der Frage auseinanderzusetzen, ab welcher Zahl Abmahnungen diese Masse rechtsmissbräuchlich ist (Beschluss vom 10.08.2009 – Az.: 29 U 3739/09).<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/04/28/olg-munchen-versenden-von-1-000-abmahnungen-kann-rechtsmissbrauchlich-sein/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Celle: Hacker Software auf Dienst PC stellt außerordentlichen Kündigungsgrund dar</strong><br />
Grundsätzlich sieht das Gesetz gemäß §95 Absatz 3 Nr. 3 UrhG ein Verbot für den Besitz von Vorrichtungen […], die hauptsächlich entworfen, hergestellt, angepasst oder erbracht werden, um die Umgehung wirksamer Maßnahmen zu ermöglichen oder zu erleichtern. Damit statuiert der Gesetzgeber ein Verbot gegen Hacker Software. Das Oberlandesgericht Celle hat entsprechend diesem gesetzlichen Verbot entschieden (Urteil 27.01.2010 – Az.: 9 U 38/09), dass der Besitz solcher Software auf einem dienstlichen Notebook einen außerordentlichen Kündigungsgrund darstellt.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/04/30/olg-celle-hacker-software-auf-dienst-pc-stellt-auserordentlichen-kundigungsgrund-dar/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p>
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		<title>IT-Recht-Update: Aktuelles aus der Rechtsprechung &#8211; März 2010</title>
		<link>http://netzrecht.org/it-recht-update-aktuelles-aus-der-rechtsprechung-maerz-2010/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 15:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[März]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem IT-Recht Update aus dem Monat März 2010 findet ihr dieses Mal wieder einige interessante Urteile aus der Rechtsprechung, die vor kurzem veröffentlicht wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Insbesondere wurde ich dabei auf folgende Urteile aufmerksam:</p>
<ul>
<ol><strong>BAG: Anspruch des Betriebsrats auf Internetanschluss</strong><br />
Eigentlich sollte das Internet mittlerweile standardmäßig zu jeder Büroausstattung gehören. Dennoch gibt es immer wieder Fälle, in denen der Arbeitgeber gerade kein Internet zur Verfügung stellt. Gemäß §40 Abs. 2 BetrVG besteht zwar die Verpflichtung für den Arbeitgeber, für die laufende Geschäftsführung sachliche Mittel sowie Informations- und Kommunikationstechnik zur Verfügung zu stellen, allerdings wird in der Rechtsprechung seit jeher an der Erforderlichkeit des verlangten Sachmittels „Internet“ gezweifelt.<br /><a href="´http://blog-it-recht.de/2010/03/02/anspruch-des-betriebsrats-auf-internet/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Hamburg: Veröffentlichung von ungeschwärzten Urteilen stellt keine Persönlichkeitsverletzung dar</strong><br />
In der Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg von Ende Juli (Beschluss v. 31.07.2009, Az.: 325 O 85/09, wir berichteten) hat sich nun das OLG Hamburg (Entscheidung vom 16.02.2010, Az.: 7 U 88/09) zur möglichen Haftung eines Webhosters bei Persönlichkeitsverletzungen geäußert.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/03/05/olg-hamburg-veroffentlichung-von-ungeschwarzten-urteilen-stellt-keine-personlichkeitsverletzung-dar/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Hamm: Kein Kostenersatz bei rechtsmissbräuchlicher Abmahnung</strong><br />
Abmahnungen werden bei Rechtsverletzungen im Internet teilweise massenweise ausgesprochen. Der Abgemahnte wird in der Regel dazu aufgefordert, ein bestimmtes Verhalten künftig zu unterlassen. Wird eine Abmahnung zu Unrecht ausgesprochen, kann sich der Betroffene  meist nur mit anwaltlicher Hilfe gegen diese wehren, wobei ihm dadurch wiederum selbst Kosten entstehen. Eine Gegenabmahnung führt aber nicht automatisch zu einer Kostenerstattung auf Seiten des Abgemahnten, wie das OLG Hamm in einer Entscheidung von Anfang Dezember (Urteil vom 03.12.2009 – Az.: 4 U 149/09) bekanntgab.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/03/11/olg-hamm-kein-kostenersatz-bei-rechtsmissbrauchlicher-abmahnung/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Rottweil – Wettbewerbsverstoß bei Nachahmung einer fremden Internetseite</strong><br />
Die Nachahmung einer fremden Internetseite beschäftigte die Gerichte erst vor kurzem im Rahmen eines prominenten Beispiels: Das LG Köln verneinte die Frage, ob StudiVZ die Seite von Facebook unlauter nachgeahmt hatte. Das Landgericht Rottweil entschied nun in einem anderem Fall von Anfang des Jahres (Beschluss v. 02.01.2010 – Az.: 4 O 89/08), dass die Übernahme wesentlicher Elemente eines fremden Internetauftritts dann wettbewerbswidrig wird, wenn der Verbraucher dadurch über die betriebliche Herkunft getäuscht wird. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/03/17/lg-rottweil-%e2%80%93-wettbewerbsverstos-bei-nachahmung-einer-fremden-internetseite/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Köln – Foto-Einstellung bei Facebook stellt konkludente Einwilligung für Personensuchmaschine dar</strong><br />
Sucht man bei Google nach bestimmten Personennamen, so erhält man in der Regel auch Ergebnisse von sogenannten Personensuchmaschinen. Diese sammeln von den verschiedensten sozialen Netzwerken und Webseiten Informationen über die jeweilige Person zusammen. Daneben wird auch von allen Namensträgern versucht, entsprechende Fotos aufzufinden, die dann das jeweilige Suchergebnis ergänzen. Wie das OLG Köln in einer vor kurzem veröffentlichten Entscheidung (Urteil vom 09.02.2010 – Az.: 15 U 107/09) urteilte, liegt bereits im Einstellen von Fotos bei Facebook und ähnlichen sozialen Netzwerken eine stillschweigende Einwilligung für die Verwertung auf derartigen Personensuchmaschinen.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/03/19/olg-koln-foto-einstellung-bei-facebook-stellt-konkludente-einwilligung-fur-personensuchmaschine-dar/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>BGH: Keine Löschungspflicht für Online Archive bei Wort- und Bildberichterstattungen</strong><br />
Der Bundesgerichtshof hatte sich in der Revision einer Entscheidung des OLG Hamburg mit der Frage auseinanderzusetzen, ob Spiegel Online eine Löschungspflicht für Artikel im Online-Archiv trifft, wenn durch eine Wort- und Bildberichterstattung über eine schwere Straftat berichtet wird. Der BGH hielt es für zulässig (Urteile vom 9. Februar 2010 – VI ZR 243/08 und VI ZR 244/08), obwohl der Name des Verurteilten genannt wurde und kontextbezogene Bilder des Verurteilten angezeigt wurden.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/03/23/bgh-keine-loschungspflicht-fur-online-archive-bei-wort-und-bildberichterstattungen/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Düsseldorf: Wirksamer Vertragsschluss per E-Mail möglich</strong><br />
Grundsätzlich setzt ein Vertragsschluss online wie offline voraus, dass die Willenserklärungen beider Parteien über die wesentlichen Vertragsinhalte übereinstimmen. Dies kann ausdrücklich und konkludent geschehen – soweit die gesetzlichen Vorgaben. Im Internet werden Verträge in der Regel in Online-Shops geschlossen, in dem der Verbraucher seine Bestellung aufgibt und der Unternehmer die Ware versendet. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat nun entschieden (Beschluss v. 26.03.2009 – Az.: I-7 U 28/08), dass es auch bei Zusendung einer E-Mail unter Umständen zu einem stillschweigenden Vertragsschluss kommen kann.<br />
<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/03/26/olg-dusseldorf-wirksamer-vertragsschluss-per-e-mail-moglich/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Berlin – Affiliate trägt im Missbrauchsfall die Beweislast</strong><br />
In sogenannten Affiliate Systemen bieten meist kommerzielle Anbieter („Merchants“) ihren Vertriebspartnern („Affiliates“) eine Provision, wenn diese erfolgreich einen Neukunden an den Anbieter vermitteln. Die Affiliates vermarkten dabei die Güter des Vertriebspartners über deren Webseite, in dem der Merchant ihnen entsprechende Werbemittel zur Verfügung stellt. Kommt es zum Verdacht, dass der Affiliate Missbrauch betrieben hat, um mehr Provision zu erlangen, trifft ihn allein die Beweislast dafür, dass die Abrechnung ordnungsgemäß erfolgt ist, wie das LG Berlin im Oktober 2009 entschied (Urteil vom 15.10.2009 – Az.: 28 O 321/08).<br /><a href="´http://blog-it-recht.de/2010/03/31/lg-berlin-%e2%80%93-affiliate-tragt-im-missbrauchsfall-die-beweislast/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
</ul>
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		<title>IT-Recht-Update: Aktuelles aus der Rechtsprechung &#8211; Februar 2010</title>
		<link>http://netzrecht.org/it-recht-update-aktuelles-aus-der-rechtsprechung-februar-2010/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 18:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Februar]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem IT-Recht Update aus dem Monat Februar 2010 findet ihr dieses Mal wieder einige interessante Urteile aus der Rechtsprechung, die vor kurzem veröffentlicht wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Einzelnen waren dies:</p>
<ul>
<ol><strong>LG Augsburg: Domain parkplatz-polizei.de für ein privates Abschleppunternehmen wettbewerbswidrig</strong><br />Nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sind unlautere geschäftliche Handlungen unzulässig, wenn sie geeignet sind, die Interessen von Mitbewerbern und Verbrauchern spürbar zu beeinträchtigen. Einen solchen Fall nahm das Landgericht Augsburg in einer Entscheidung von Anfang September (Urteil vom 08.09.2009 – Az.: 2HK O 1630/09) an, in der es um die Zulässigkeit der Nutzung der Domain „parkplatz-polizei.de“ durch ein privates Abschlepp-Unternehmen ging.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/02/04/lg-augsburg-domain-parkplatz-polizei-de-fur-ein-privates-abschleppunternehmen-wettbewerbswidrig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol>
<strong>AG Frankfurt: Keine pauschale Erstattung von Abmahnkosten bei Filesharing</strong><br />
Um einen Rechtsstreit im Bereich des Urheberrechts auf direktem Wege, ohne vorherige Einschaltung eines Gerichts beizulegen, wird in aller Regel eine Abmahnung an den jeweiligen Rechtsverletzer verschickt. Da sich diese Vorgehensweise mittlerweile etabliert hat und für viele Kanzleien ein lukratives Geschäftsmodell darstellt, gehen diese teilweise massenhaft gegen Filesharer vor. Nach einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts Frankfurt (Urteil vom 29.01.2010; Az.: 31 C 1078/09) könnte dieses Vorgehen jedoch bald ein jähes Ende finden – der Richter lehnte die Erstattung der eingeforderten Gebühren vom Abgemahnten ab.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2010/02/08/1077/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Hamburg: Abmahnung per E-Mail zulässig</strong><br />
In der Regel erfolgt eine Abmahnung schriftlich und wird per Einschreiben mit oder per Fax an den Verletzer zugestellt, um den Zugang Gerichtsfest nachweisen zu können. Die einfache Zustellung per E-Mail zählte vor Gericht bisher als nicht nachweisbar, in soweit wird eine digitale Signatur gefordert. Nun hat das Landgericht Hamburg in einem vor kurzem veröffentlichten Urteil (Urteil vom 07.07.2009 – Az.: 312 O 142/09) entschieden, dass die Zustellung einer Abmahnung auch per einfacher E-Mail möglich ist.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2010/02/10/lg-hamburg-abmahnung-per-e-mail-rechtmasig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Franfkurt: Mitstörerhaftung der DENIC bei Unerreichbarkeit des Domaininhabers</strong><br />
Es kommt oft vor, dass Internetdomains von Personen registriert werden, die nicht Rechtsinhaber (über Namensrecht oder Markenrecht) der jeweiligen Bezeichnung der Top-Level-Domain sind.  In einem solchen Fall stehen dem jeweiligen Namens- oder Markeninhaber allerdings juristische Mittel zur Verfügung, falls keine außergerichtliche Einigung erzielt werden kann. Der Inhaber einer Marke oder eines  Unternehmenskennzeichens genießt einen umfassenden Schutz, der auch Ansprüche gegen Dritte einschließt, um gegen diese vorzugehen.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2010/02/12/mitstorerhaftung-der-denic-bei-unerreichbarkeit-des-domaininhabers/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Rostock zum fliegenden Gerichtsstand bei Wettbewerbsverstößen im Internet</strong><br />
Werden Rechtsverletzungen im Internet begangen, so geht die ganz herrschende Rechtsprechung davon aus, dass für die Zuständigkeit eines Gerichts in einem anschließenden Verfahren maßgeblich ist, wo das jeweilige Angebot auch abgerufen werden kann. Da dies bei Internetangeboten in aller Regel jeder Ort in Deutschland sein kann, so ist grundsätzlich auch jedes Landgericht in der Bundesrepublik zuständig. Der Geschädigte kann sich also üblicherweise gemäß §32 ZPO das Gericht aussuchen, vor dem er klagen möchte. Das Oberlandesgericht Rostock hat nun in einer Entscheidung von Mitte Juli 2009 (Beschluss vom 20.07.2009 – Az.: 2 W 41/09) nochmals klargestellt, dass dieser sogenannte „fliegende Gerichtsstand“ auch bei Wettbewerbsverstößen im Internet uneingeschränkt Anwendung findet.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/02/17/olg-rostock-zum-fliegenden-gerichtsstand-bei-wettbewerbsverstosen-im-internet/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Düsseldorf zum Umfang einer Unterlassungserklärung</strong><br />
Fehlerhafte Angaben im Rahmen von Widerrufsbelehrungen sorgen regelmäßig dafür, dass Abmahnungen mit der Aufforderung zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung an die jeweiligen Rechtsverletzer versendet werden. Für den Fall der Zuwiderhandlung gegen eine abgegebene Verpflichtungserklärung hat der Unterzeichnende meist die Aussicht auf horrende Vertragsstrafen. In einer aktuellen Entscheidung von Anfang September (Urteil vom 01.09.2009 – Az.: I-20 U 220/08) entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf, wann von einem Verstoß gegen die Erklärung „es zu unterlassen, […] den Verbraucher nicht ordnungsgemäß über das Bestehen eines Widerrufs-/Rückgaberechts zu informieren“ vorliegt. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/02/24/olg-dusseldorf-zum-umfang-einer-unterlassungserklarung/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LAG München: Verwendung eines fremden Passworts stellt außerordentlichen Kündigungsgrund dar</strong><br />
Je größer ein Unternehmen ist, desto größer ist in der Regel auch das Netzwerk, das es verwendet. Dies macht es notwendig, dass für einzelne Benutzer unterschiedliche Zugriffsrechte auf das Netzwerk festgelegt werden. Der jeweilige Benutzer wird über seinen Benutzernamen und ein Passwort identifiziert. Wie das LAG München in einem Urteil von Anfang August (Urteil vom 05.08.2009 – Az.: 11 Sa 1066/08) entschied, kann die Verwendung eines fremden Passworts durch einen Mitarbeiter arbeitsrechtlich einen außerordentlicher Kündigungsgrund darstellen. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/02/26/verwendung-eines-fremden-passworts-stellt-auserordentlichen-kundigungsgrund-dar/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
</ul>
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		<item>
		<title>IT-Recht-Update: Aktuelles aus der Rechtsprechung &#8211; Januar 2010</title>
		<link>http://netzrecht.org/it-recht-update-aktuelles-aus-der-rechtsprechung-januar-2010/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 17:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Januar]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem IT-Recht Update - Januar 2010 findet ihr dieses Mal wieder einige interessante Urteile, die vor kurzem erst veröffentlicht wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Einzelnen waren dies:</p>
<ul>
<ol><strong>BGH: Vertragsstrafe bei Angabe einer falschen Aufsichtsbehörde im Impressum</strong><br />Als Betreiber einer Internetseite hat man den allgemeinen Informationspflichten gem. §5 TMG „leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar“ nachzukommen. Gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 3 TMG gehört dazu auch die Angabe einer Aufsichtsbehörde, falls der Anbieter einer behördlichen Zulassungspflicht unterliegt. Kommt er diesen Pflichten nicht nach, verhält er sich wettbewerbswidrig und kann abgemahnt werden. Im Rahmen der Abmahnung wird er regelmäßig dazu aufgefordert, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben, in der auch eine Vertragsstrafe für weitere Verstöße vereinbart wird.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/04/bgh-vertragsstrafe-bei-angabe-einer-falschen-aufsichtsbehorde-im-impressum/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol>
<strong>OLG Stuttgart: Haftung des Admin-C nur bei offensichtlichen Rechtsverletzungen</strong><br />
Es ist schon seit längerer Zeit innerhalb der Rechtsprechung umstritten, ob der Admin-C für Verletzungen von Namensrechten bei der Registrierung von Domainnamen haftet. Gemäß Nr. VIII der Domain-Richtlinien der DENIC ist der Admin-C diejenige natürliche Person, welche als administrativer Ansprechpartner gegenüber der DENIC hinsichtlich aller die Domain betreffenden Angelegenheiten berechtigt und verpflichtet ist. Das Oberlandesgericht Stuttgart hat nun entschieden (Beschluss vom 24.09.2009 – Az.: 2 U 16/09), dass den Admin-C zumindest vorab keine Prüfungspflicht treffe und er bei Verletzungen grundsätzlich nicht hafte. Dies gelte nur dann nicht, wenn die Rechtsverletzung offenkundig sei oder wenn der administrativn Ansprechpartner von der Rechtsverletzung wisse.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/08/olg-stuttgart-haftung-des-admin-c-nur-bei-offensichtlichen-rechtsverletzungen/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>BGH: chefkoch.de vs. marions-kochbuch.de – Portalbetreiber haftet für rechtswidrige Bilder-Uploads</strong><br />
Rezeptportale im Internet erfreuen sich großer Beliebtheit, weil Sie eine kostenlose Alternative zum klassischen Kochbuch darstellen. Nutzer laden dabei eigene Essens-Kreationen mit Bild und Rezept auf die Portale, um sie mit aller Welt zu teilen.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/12/09/bgh-chefkoch-de-vs-marions-kochbuch-de-portalbetreiber-haftet-fur-rechtswidrige-bilder-uploads/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Berlin: Keine Persönlichkeitsrechtsverletzung bei Veröffentlichung von Briefen auf geschützter Internetseite</strong><br />
Das allgemeine Persönlichkeitsrecht gem. Art. 2 I i.V.m. Art. 1 I GG schützt davor, dass ein gewisser Kernbereich eines jeden Menschen unangetastet bleibt. Zivilrechtlich umfasst das Recht unter anderem das Recht am geschrieben Wort, also gerade den Schutz davor, dass Aufzeichnungen in privaten und geschäftlichen Briefen nicht ungefragt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Nach einer Entscheidung des Landgerichts Berlin von Anfang Oktober 2009 (Beschluss vom 08.10.2009 – Az.: 27 O 734/09) greift das allgemeine Persönlichkeitsrecht aber nicht, wenn das Schreiben auf einer passwortgeschützten Seite im Internet veröffentlicht wird.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/11/lg-berlin-keine-personlichkeitsrechtsverletzung-bei-veroffentlichung-von-briefen-auf-geschutzter-internetseite/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>Das neue Batteriegesetz – Pflicht zur Registrierung für Hersteller und Importeure bis Ende Februar 2010</strong><br />
Seit dem 01. Dezember 2009 ist das neue Batteriegesetz (BattG) in Kraft, dass die bisherige Batterieverordnung abgelöst hat. Das am 30. Juli 2009 im Bundesgesetzblatt verkündete Gesetz verpflichtet alle Unternehmen, die Batterien und Akkumulatoren in Deutschland erstmals in den Verkehr bringen, gerade dieses In-Verkehr-Bringen innerhalb eines 3-Monats-Zeitraums zwischen dem 01. Dezember 2009 und 28. Februar 2010 beim Umweltbundesamt anzuzeigen, damit dieses die Unternehmen in ein dort geführtes Register eintragen können.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/13/das-neue-batteriegesetz-%e2%80%93-pflicht-zur-registrierung-fur-hersteller-und-importeure-bis-ende-februar-2010/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Frankfurt a.M.: Selbstständige Garantiezusage in Online-Werbung verbindlich</strong><br />
„Versprechen sind einzuhalten“ – Dieser Grundsatz sollte nicht nur befolgt werden, um die eigene Glaubwürdigkeit als Unternehmen aufrecht zu erhalten, sondern ist auch rechtlich durchsetzbar. Denn wer im Internet mit Garantiezusagen wirbt, muss sich an diese auch grundsätzlich halten, so das Oberlandesgericht Frankfurt am Main in einem Urteil von Anfang Juli (Beschluss vom 08. Juli 2009 – Az.: 4 U 85/08). <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/13/olg-frankfurt-a-m-selbststandige-garantiezusage-in-online-werbung-verbindlich/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>BGH: Der Verbraucherbegriff im Fernabsatz bei selbständigen Freiberuflern</strong><br />
Im Bereich der Fernabsatzverträge ist es entscheidend, dass eine der Parteien ein Unternehmer, die andere Partei hingegen ein Verbraucher ist. Nur in diesem Fall hat der Verbraucher gegenüber dem Unternehmer ein zweiwöchiges Widerrufsrecht, die Gewährleistung kann nicht verkürzt werden und es besteht eine Beweislastumkehr für Mängel in den ersten 6 Monaten. Bezüglich der Verbrauchereigenschaft gab es jedoch bereits oftmals Streit – trotz der klaren Definition, die das Gesetz in §13 BGB bereithält. Danach ist Verbraucher „jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.“ <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/14/bgh-der-verbraucherbegriff-im-fernabsatz-bei-selbstandigen-freiberuflern/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Bremen: Ungenaue Lieferzeitangabe „in der Regel“ unzulässig</strong><br />
Händler im Internet sind in der Theorie stets bestrebt, genaue Angaben zu den Lieferzeiten zu machen, um dem Kunden möglichst genau mitzuteilen, wann dieser seine Ware erhält. In der Praxis allerdings ist es jedoch oftmals schwierig, genaue Lieferzeitangaben zu machen, weshalb viele Internethändler auf Formulierungen wie „In der Regel 1-2 Werktage bei DHL-Versand“ zurückgreifen. Eine solche Formulierung ist allerdings wettbewerbswidrig und damit unzulässig, wie das Oberlandesgericht Bremen in einer Entscheidung von Anfang September (Beschluss vom 08.09.2009 – Az: 2 W 55/09) urteilte. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/15/olg-bremen-ungenaue-lieferzeitangabe-%e2%80%9ein-der-regel%e2%80%9c-unzulassig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Bremen: Hinweis “Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer” keine wettbewerbswidrige Werbung</strong><br />
Jede Werbung im Internet muss den Grundsätzen der Klarheit und Wahrheit entsprechen. Irreführende Werbung ist verboten und verstößt gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb. Eine Verstoß gegen das Irreführungsverbot wird auch dann angenommen, wenn der Werbende mit Selbstverständlichkeiten wie beispielsweise gesetzlichen Gewährleistungsfristen wirbt, da die besondere Betonung des Händlers, der Kunde erhalte einen zusätzlichen Vorteil, der ihm bereits durch das Gesetz gewährt werde, irreführend sei. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/16/lg-bremen-hinweis-rechnung-mit-ausgewiesener-mehrwertsteuer-keine-wettbewerbswidrige-werbung/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Celle: Werbung mit “regulärem Ladenpreis” wettbewerbswidrig</strong><br />
Wer als Händler im Internet wirbt, muss dies klar und verständlich für den Verbraucher tun – andernfalls liegt ein Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb vor. Unter anderem schützt dieses Gesetz davor, dass Händler mit unvollständigen Angaben werben, insbesondere dann, wenn diese Informationen für den Kaufentschluss entscheidend sind. Maßgeblich ist dabei jeweils der Empfängerhorizont beim Kunden. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/17/olg-celle-werbung-mit-regularem-ladenpreis-wettbewerbswidrig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Hamburg: Irreführende Angaben über Lieferzeiten im Internet</strong><br />
Wer im Internet einen Shop betreibt, muss insbesondere hinsichtlich der Angabe von Lieferzeiten viele rechtlichen Fallstricke beachten. Ungenaue Angaben können dabei schnell als wettbewerbswidriges Verhalten gewertet und abgemahnt werden. Ebenso verhält es sich, wenn ein Online-Shop damit wirbt, Produkte innerhalb der angegebenen Lieferfrist zu liefern. Dann ist er auch verpflichtet, diese Lieferfristen zu erfüllen, da der Verbraucher eine entsprechende Verfügbarkeit der Ware erwartet, so das Landgericht Hamburg in einem Urteil vom 12. Mai 2009 (Az.: 312 O 74/09). <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/18/lg-hamburg-irrefuhrende-angaben-uber-lieferzeiten-im-internet-2/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Düsseldorf: Kauf von Adressdaten lässt Sorgfaltspflichten entstehen</strong><br />
In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Datenskandalen, bei denen oftmals tausende sensible Daten wie Bank- und Adressdaten von Personen ausgelesen und dann verkauft wurden. Der Verkauf von Adressdaten ist allerdings nicht grundsätzlich unzulässig, sondern kann dann zulässig sein, wenn der Endverbraucher vor der Werbekontaktaufnahme der Weitergabe seiner Daten ausdrücklich über das Opt-in-Verfahren zugestimmt hat. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/18/olg-dusseldorf-kauf-von-adressdaten-lasst-sorgfaltspflichten-entstehen/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Köln: Kommerzielles WLAN-Sharing wettbewerbswidrig</strong><br />
Mobiles Internet ist schon lange kein Dienst mehr für die „Digital Bohéme“, sondern gehört in Cafés, Bahnhöfen oder Hotels mittlerweile zum guten Ton. Viele Geschäftsmodelle haben sich zum kabellosen Internet entwickelt. Das Oberlandesgericht Köln hatte in einer Entscheidung von Anfang Juni 2009 über die international bekannte „FON-Community“ (Urteil vom 05.06.2009 – Az.: 6 U 223/08) zu entscheiden. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/27/olg-koln-kommerzielles-wlan-sharing-wettbewerbswidrig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Mannheim: Betreiber von Abofallen im Web schadensersatzpflichtig</strong><br />
Schon seit längerem haben dubiose Anbieter im Internet eine Methode gefunden, um ihren Opfer das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie bieten den Download von bekannten Software-Programmen – welche in der Regel problemlos und kostenfrei auch auf anderen Internetseiten erhältlich sind – gegen Abschluss einer mehrmonatigen, kostenpflichtigen Mitgliedschaft an. Dass diese Mitgliedschaft mit Kosten verbunden ist, erfährt der Kunde – wenn überhaupt – meist nur im Kleingedruckten. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2010/01/28/lg-mannheim-betreiber-von-abofallen-im-web-schadensersatzpflichtig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>1. IT LawCamp am 20. März 2010 in Frankfurt am Main</title>
		<link>http://netzrecht.org/1-it-lawcamp-am-20-maerz-2010-in-frankfurt-am-main/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 13:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bird&Bird]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[LawCamp]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte März 2010 findet das erste <strong>IT-LawCamp</strong> in Frankfurt am Main statt. Nachfolgend findet ihr die ersten Infos zu Vorträgen und Veranstaltung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Am Samstag, dem 20. März findet in den Räumlichkeiten von Bird &#038; Bird LLP in Frankfurt am Main das erste LawCamp in Deutschland statt. Das Konzept des LawCamps basiert auf dem Prinzip des BarCamps. Ähnlich wie bei diesem wird das abschließende Programm des LawCamps erst zu Beginn des Konferenztages in einem morgendlichen Kick-Off-Meeting aller Teilnehmer bestimmt. Neben den vorab festgelegten Beiträgen ist Platz für bis zu 15 weitere Themen, die von jedem der Teilnehmer des LawCamps eingebracht werden können.</p></blockquote>
<p>Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Juristen, die im Bereich &#8220;IT-Recht&#8221; tätig sind oder werden wollen. Getragen wird das IT-LawCamp von der Großkanzlei <strong><a href="http://www.twobirds.com">Bird&#038;Bird</a></strong> sowie Partnern wie IBM, C.H.Beck und Schollmeyer&#038;Steidl.</p>
<p>Interessante Details zum Programm findet ihr hier: <strong><a href="http://www.itlawcamp.de/?page_id=40">Programm auf dem LawCamp 2010</a></strong>.</p>
<p><u>Hier findet ihr mal einen kleinen Auszug aus den sicherlich interessanten Vorträgen:</u><br />
- Dr. Marc Strittmatter, (IBM): Rechtsfragen des Cloud Computing<br />
- Prof. Dr. Dirk Heckmann (Universität Passau) -Freiheit – Sicherheit – Gleichgültigkeit? Bürgerrechte nach der digitalen Revolution<br />
- Frank Ackermann (eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.) &#8211; Nutzer- und Providerrechte im Spannungsfeld von Netzneutralität, Urheberrecht und Kriminalitätsbekämpfung<br />
- Michael Bültmann (Nokia) &#8211; Rechte und Online-Content Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter<br />
- Dr. Florian Drücke (Bundesverband Musikindustrie) &#8211; Musik im Netz – alles jederzeit und umsonst?<br />
- Udo Vetter (www.lawblog.de) &#8211; Strafverteidigung im Web 2.0</p>
<p>Nach meinem Wissen gibt es auf jeden Fall noch freie Karten (<a href="http://www.itlawcamp.de/?page_id=280">Anmeldung</a>) für das BarCamp. Wer weitere Infos braucht besucht am besten die <a href="http://www.itlawcamp.de/">offizielle Homepage</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Reihe: Studium IT-Recht und Geistiges Eigentum &#8211; Erfahrungsbericht aus Hannover</title>
		<link>http://netzrecht.org/reihe-studium-it-recht-und-geistiges-eigentum-erfahrungsbericht-aus-hannover/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 15:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor Maximilian Habel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Geistiges Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Anschluss an den Erfahrungsbericht aus Passau zum Schwerpunktstudium im Bereich des IT- und Medienrechts, möchte ich allen Interessierten einen Überblick über den entsprechenden Schwerpunkt in Hannover geben. Vor gut eineinhalb Jahren stand auch ich vor der Wahl des „richtigen“ Schwerpunkts und habe mich nach kurzer Überlegungszeit für einen Schwerpunkt im Bereich des IT-Rechts und Geistigen Eigentums entschieden, den ich Mitte des letzten Jahres abgeschlossen habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neugliederung des Schwerpunkts</strong><br />
Der Schwerpunkt hieß zu meiner Zeit noch „Europäische Binnenmärkte“ und bot die Vertiefungsmöglichkeit im Bereich des Europäischen Wirtschafts- und Energierechts oder im Bereich des IT-Rechts. Er bestand aus einem Grundlagenteil, den jeder Student unabhängig von der weiteren Vertiefung besuchen musste, und einem speziellen Vertiefungsteil. Da zu dieser Zeit bereits klar war, dass das IT-Recht einen eigenen Schwerpunkt an der Juristischen Fakultät Hannover<sup>1</sup> bekommen sollte, wurde die Trennung der Schwerpunkte allerdings faktisch weitgehend schon in meinem Durchgang durchgeführt, was sich insbesondere in der mündlichen Prüfung bemerkbar machte. Daher möchte ich im Folgenden den Schwerpunkt bereits als selbstständigen Schwerpunkt darstellen, so wie er jetzt auch durchgeführt wird.</p>
<p>Seit dem gerade laufenden Wintersemester heißt der Schwerpunktbereich nun offiziell „ITRecht<br />
und Geistiges Eigentum“<sup>2</sup> und wird von dem Institut für Rechtsinformatik, geleitet<br />
von Prof. Dr. Nikolaus Forgó<sup>3</sup> und Prof. Dr. Axel Metzger, LL.M. (Harvard)<sup>4</sup>, organisiert.</p>
<p><strong>Curriculum</strong><br />
Im Wintersemester werden in verschiedenen Veranstaltungen die Grundlagen im<br />
- Informationstechnologierecht<br />
- Urheberrecht<br />
- Europäischem Wirtschaftsrecht<br />
gelegt.</p>
<p>Im daran anschließenden Sommersemester werden die Veranstaltungen<br />
- Deutsches und Europäisches Wettbewerbsrecht<br />
- E-Commerce- und Datenschutzrecht<br />
- immaterialgüterrechtliche Aspekte der Informationstechnologie<br />
- Einführung in den gewerblichen Rechtsschutz<br />
angeboten. Zusätzlich finden Seminare statt.</p>
<p><strong>Prüfungen</strong><br />
Zwischen dem Winter- und dem Sommersemester muss von den Studenten innerhalb von<br />
sechs Wochen eine umfassende Schwerpunktarbeit angefertigt werden, die zu 40% in die<br />
Endnote einfließt. Weitere 10% der Gesamtnote entfallen auf einen Vortrag über das<br />
Thema der Schwerpunktarbeit in einem Seminar. Abgeschlossen wird der Schwerpunkt<br />
durch eine umfangreiche mündliche Prüfung am Ende des Sommersemesters, die 50%<br />
der Note ausmacht.</p>
<p><strong>Bewertung</strong><br />
Das Studium des IT-Rechts und Geistigen Eigentums war zu meiner Zeit noch in den „Oberschwerpunkt“ Europäische Binnenmärkte eingegliedert und umfasste daher auch Vorlesungen zum Thema Verbraucherschutz und Handelsrecht. Dies ging zwar zu Lasten der Tiefe im IT-rechtlichen Teil, erwies sich jedoch dennoch als sinnvoll, da Verbraucherschutz und IT-Recht bzw. Datenschutz durchaus erhebliche Beziehungen aufweisen. Gleiches gilt für das Wettbewerbsrecht und das Europäische Wirtschaftsrecht. Mit der mittlerweile erfolgten Trennung der Schwerpunkte wurde der wirtschaftsrechtliche Teil des Schwerpunkts gestrafft, wodurch der IT-rechtliche Teil einen größeren Stellenwert einnimmt. Dies ist meiner Ansicht nach nur konsequent. Inwiefern sich das konkret auf die Inhalte der Veranstaltungen auswirkt, kann ich natürlich nicht beurteilen. In meinem Durchgang kamen Fragen des Datenschutzrechts und Fragen der IT-Vertragsgestaltung<br />
leider etwas kurz. Dafür war der wirtschaftsrechtliche Bezug, insbesondere zu Fragen des Verbraucherschutzes, sehr ausgeprägt. Ob man dies als Vor- oder Nachteil sehen möchte, ist Ansichtssache.</p>
<p>Mir persönlich hat insbesondere das Rechtsgebiet des gewerblichen Rechtsschutzes und Urheberrechts, in dem ich auch meine Studienarbeit verfasst habe, zugesagt. Auch im Übrigen kann ich über den Schwerpunkt Gutes berichten. Die Vorlesungen orientierten sich klar am Schwerpunktniveau und ließen bei ca. 20 Teilnehmern auch Raum für die Erörterung von Fragen. Die Dozenten hatten ein offenes Ohr bzw. E-Mail Postfach für uns und stellten uns während der Studienarbeit sogar ihre eigenen Kommentare zur Verfügung. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass die Schwerpunktkandidaten jederzeit die institutseigene Bibliothek benutzen konnten.</p>
<p><strong>Weitere Vertiefungsmöglichkeiten</strong><br />
Hervorzuheben ist schließlich auch, dass das Institut für Rechtsinformatik einen Masterstudiengang im IT-Recht und Recht des geistigen Eigentums<sup>5</sup> zur Erlangung des LL.M. anbietet. Das im Schwerpunktstudium gewonnene Wissen kann also im Anschluss an das Examen weiter vertieft werden.</p>
<p><em>Vielen Dank für den ausführlichen Bericht an Gastautor Maximilian Habel (Universität Hannover).</em></p>
<p><strong>Eigener Erfahrungsbericht?</strong><br />
Sie studieren zur Zeit selbst das IT- und Medienrecht an einer Universität oder haben das Studium bereits erfolgreich abgeschlossen? Oder Sie haben einen Fachanwaltslehrgang IT-Recht besucht und möchten Ihre Erfahrungen mit anderen teilen? Dann <a href="http://www.netzrecht.org/kontakt/">schicken Sie uns einfach eine E-Mail</a> mit ihrem Erfahrungsbericht, den wir dann gerne auf netzrecht veröffentlichen!</p>
<h2 class="storytitle2">Weiterführende Hinweise:</h2><small><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_527" class="footnote">Link: http://www.jura.uni-hannover.de</li><li id="footnote_1_527" class="footnote">Link: http://www.iri.uni-hannover.de/schwerpunkt-sp7.html</li><li id="footnote_2_527" class="footnote">Link: http://www.iri.uni-hannover.de/lehrstuhl-prof-forgo.html</li><li id="footnote_3_527" class="footnote">Link: http://www.iri.uni-hannover.de/lehrstuhl-prof-metzger.html</li><li id="footnote_4_527" class="footnote">Link: http://www.eulisp.de/</li></ol></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>IT-Recht-Update: Aktuelles aus der Rechtsprechung &#8211; Dezember 2009</title>
		<link>http://netzrecht.org/it-recht-update-aktuelles-aus-der-rechtsprechung-dezember-2009/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 17:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Dezember]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Monat Dezember 2009 gab es auch wieder einige interessante Urteile &#038; Meldungen der Rechtsprechung, die Ihr nachfolgend vorfindet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Einzelnen waren dies:</p>
<ul>
<ol><strong>Der Düsseldorfer Kreis erklärt die Speicherung von IP-Adressen für unzulässig</strong><br />Statistik-Dienste wie beispielsweise Google Analytics sind bei Webseiten-Betreibern ein beliebtes Mittel, um genaue Auskunft über die Besucher der Webseite und deren Aktivitäten zu erhalten. So geben sie diesen neben nützlichen Informationen wie dem benutzten Browser und dem installierten Betriebssystem vor allem Auskunft darüber, welche Unterseiten für den Besucher von Interesse waren, wie lange er sich diese angesehen hat und welche Seiten daraufhin aufgerufen wurden; kurz: die Besucherströme können sehr genau analysiert werden, um das eigene Internet-Angebot zu optimieren.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/12/03/der-dusseldorfer-kreis-erklart-die-speicherung-von-ip-adressen-fur-unzulassig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol>
<strong>BGH zur Zulässigkeit von Online-Videorecorder „www.save.tv“</strong><br />
Im Bereich der digitalen Videoaufnahme wird nicht nur Hardware für den Heimgebrauch immer beliebter, sondern auch Angebote von sog. Online-Videorecordern wie save.tv erfreuen sich wachsender Kundenzahlen. Der BGH hatte in einem Mitte April zu entscheidenden Fall (Urteil vom 22.04.2009 – Az.: I ZR 175/07) darüber zu befinden, ob derartige Angebote rechtlich zulässig sind.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/12/08/bgh-online-videorecorder-%e2%80%9ewww-save-tv%e2%80%9c-zulassig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>BGH: chefkoch.de vs. marions-kochbuch.de – Portalbetreiber haftet für rechtswidrige Bilder-Uploads</strong><br />
Rezeptportale im Internet erfreuen sich großer Beliebtheit, weil Sie eine kostenlose Alternative zum klassischen Kochbuch darstellen. Nutzer laden dabei eigene Essens-Kreationen mit Bild und Rezept auf die Portale, um sie mit aller Welt zu teilen.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/12/09/bgh-chefkoch-de-vs-marions-kochbuch-de-portalbetreiber-haftet-fur-rechtswidrige-bilder-uploads/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Hamburg: Einstweiliger Rechtsschutz gegen Internet-Bildersuchmaschine nicht möglich</strong><br />
Befindet sich eine selbst erstellte Graphik oder eine Photographie erst einmal auf einer Webseite, so dauert es in der Regel nicht lange, bis diese auch in den Ergebnissen einer Internet-Bildersuchmaschine zu finden sind. Um sich dagegen zu wehren, erließ das Landgericht Hamburg in der Vergangenheit in mehreren Verfahren einstweilige Verfügungen unter anderem gegen die Bildersuche von Google.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/12/11/lg-hamburg-einstweiliger-rechtsschutz-gegen-internet-bildersuchmaschine-nicht-moglich/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Hamburg: Keine vorbeugende Prüfungspflicht für die Personensuchmaschine Yasni.de</strong><br />
Wer im Internet nach bestimmten Personennamen sucht, wird in der Regel bei der Personensuchmaschine Yasni.de fündig. Dort werden neben den verschiedenen Profilen bei sozialen Netzwerken vor allem namensentsprechende Bilder angezeigt. Problematisch ist allerdings, dass die Personen dort in der Regel ohne deren Einwilligung auftauchen. Das OLG Hamburg hat in einem Beschluss von Ende Oktober (Urteil vom 23.10.2009 – Az.: 7 W 119/09) entschieden, dass Yasni keine vorbeugende Prüfungspflicht trifft, Suchergebnisse auf rechtswidrige Verstöße hin zu überprüfen.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/12/23/olg-hamburg-keine-vorbeugende-prufungspflicht-fur-die-personensuchmaschine-yasni-de/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Hamburg: Keine Erstattung anwaltlicher Abmahnkosten bei vorheriger eigener Abmahnung durch einen Interessenverband</strong><br />
Wettbewerbsverbände sind gesetzlich ermächtigt, wettbewerbsrechtliche Abmahnungen zu verschicken, obwohl sie selbst nicht am Wettbewerb teilnehmen. Für berechtigte Abmahnungen können die Verbände regelmäßig auch die entstandenen Kosten ersetzt verlangen. Problematisch ist die Rechtslage, wenn der Abgemahnte nicht auf die Abmahnung reagiert, und der Verband darauf hin einen Anwalt mit einer weiteren Abmahnung beauftragt. Das Oberlandesgericht Hamburg hat dazu in seinem Beschluss vom 11.03.2009 – Az.: 5 U 35/08 entschieden, dass solche Kosten nicht erforderlich und damit auch nicht erstattungsfähig sind. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/12/29/keine-erstattung-anwaltlicher-abmahnkosten-bei-vorheriger-eigener-abmahnung-durch-einen-interessenverband/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
</ul>
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		<title>Reihe: Studium IT- und Medienrecht &#8211; Erfahrungsbericht aus Passau</title>
		<link>http://netzrecht.org/reihe-studium-it-und-medienrecht-erfahrungsbericht-aus-passau/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 16:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Internetrecht]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Medienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Passau]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte Dezember 2009 konnte ich mein Schwerpunktstudium im IT- und Medienrecht an der Universität Passau abschließen. Auf netzrecht möchte ich allen Interessierten (dies dürften überwiegend angehende Studenten oder Studenten kurz vor der Wahl ihres Schwerpunktbereichs sein) im Rahmen einer mehrteiligen Reihe einen Überblick verschaffen, wo man das IT- und Medienrecht studieren kann und wie sich dieses genau gestaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>IT- und Medienrecht als Schwerpunktbereich</strong><br />
Das Studium des &#8220;IT- und Medienrechts&#8221; kann in Passau im Rahmen des Schwerpunkts studiert werden. Offiziell läuft das Studium unter dem Namen <strong>Informations- und Kommunikationsrecht</strong> und ist aufgeteilt in zwei Teilbereiche:<br />
<strong><br />
I. Allgemeines Medien- und Informationsrecht<br />
II. Rechtsfragen des E-Government und E-Commerce<br />
</strong></p>
<p>Betreut wird der Schwerpunktbereich von <a href="http://www.mein-jura.de">Prof. Dr. Dirk Heckmann</a> und <a href="http://www.jura.uni-passau.de/1125.html">Prof. Dr. Ralf Müller-Terpitz</a>.</p>
<p><strong>Curriculum:</strong><br />
<u>Teilbereich 1</u></p>
<ul>
<li>Grundlagen des Medienrechts</li>
<li>Informales Staats- und Verwaltungshandeln</li>
<li>Grundlagen des Telekommunikationsrechts</li>
<li>Urheberrecht</li>
</ul>
<p><u>Teilbereich 2</u></p>
<ul>
<li>Grundlagen des Rechts der elektronischen Verwaltung (eGovernment)</li>
<li>Einführung in das Internetrecht</li>
<li>Grundzüge des Datenschutzrechts</li>
<li>Blockseminar: Intensivkurs E-Commerce Recht</li>
<li>Blockseminar: Vertragsrecht und Vertragspraxis im IT- und Medienrecht</li>
<li>Blockseminar: Datenschutz und IT-Sicherheitsrecht</li>
</ul>
<p><u>Fakultativ können noch noch folgende themenrelevanten Vorlesungen besucht werden:</u></p>
<ul>
<li>Rechtsinformatik I</li>
<li>Rechtsinformatik II</li>
</ul>
<p><strong>Prüfungen</strong><br />
In einem der beiden o.g. Teilbereiche muss eine Seminararbeit verfasst werden, im jeweils anderen Teilbereich wird dann eine 3-stündige Klausur geschrieben. Die abschließende mündliche Prüfung umfasst beide Teilbereiche und wird daher auch von beiden betreuenden Professoren geprüft.</p>
<p><strong>Bewertung</strong><br />
Das Studium des IT-Rechts in Passau ist umfassend und schafft einen guten Einblick in die Themenbereiche, mit denen man sich später als IT-Jurist beschäftigen wird. Einzig dem Bereich &#8220;IT-Vertragsgestaltung&#8221; kommt trotz seiner hohen Praxisrelevanz in meinen Augen zu kurz und könnte als eigenständige Vorlesung gehalten werden. Die Vorlesungen sind auf einem ansprechend hohen Niveau und die Betreuung ist wirklich zufriedenstellend. Studiumsrelevante Anfragen werden in der Regel noch am gleichen Tag beantwortet, selbst wenn die Anfrage erst am Abend gestellt wird. Neben den normalen Vorlesungen finden mehrmals im Laufe des dreisemestrigen Studiums schwerpunktspezifische Blockseminare statt, die von praktizierenden IT-Juristen gehalten werden, was eine praxisorientierte Ausbildung erst ermöglicht. Technische Vorkenntnisse werden zwar nicht vorausgesetzt; wer das IT- und Medienrecht aber vollständig erfassen will, sollte zumindest ein Interesse an technischen Detailfragen haben.</p>
<p><strong>Weiterführende Informationen</strong><br />
- <a href="http://www.jura.uni-passau.de/it-recht.html">http://www.jura.uni-passau.de/it-recht.html</a></p>
<p><strong>Eigener Erfahrungsbericht?</strong><br />
Sie studieren zur Zeit selbst das IT- und Medienrecht an einer Universität oder haben das Studium bereits erfolgreich abgeschlossen? Oder Sie haben einen Fachanwaltslehrgang IT-Recht besucht und möchten Ihre Erfahrungen mit anderen teilen? Dann <a href="http://www.netzrecht.org/kontakt/">schicken Sie uns einfach eine E-Mail</a> mit ihrem Erfahrungsbericht, den wir dann gerne auf netzrecht veröffentlichen!</p>
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		<title>IT-Recht-Update: Aktuelles aus der Rechtsprechung &#8211; November 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 17:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[November]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch der Monat November 2009 hatte viele interessante Urteile zu bieten, die Ich Euch nachfolgend zeigen möchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Einzelnen waren dies:</p>
<ul>
<ol><strong>BVerfG: Sicherstellung von E-Mails auf dem Mailserver des Providers zulässig</strong><br />Wie das Bundesverfassungsgericht in einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung (Beschluss vom 16. Juni 2009, Az.: 2 BvR 902/06) urteilte, ist die Beschlagnahme von E-Mails auf dem Mailserver eines Providers in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren nicht verfassungswidrig, auch wenn diese in das verfassungsrechtlich gesicherte Fernmeldegeheimnis aus Art. 10 Abs. 1 GG eingreift. Ein solcher Eingriff ist nach Ansicht des BVerfG durch die allgemeinen strafprozessualen Vorschriften des §§ 94ff. StPO gerechtfertigt, wenn dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und den sachlichen Erfordernissen der Ausgestaltung des strafprozessualen Verfahrens Rechnung getragen wird.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/11/06/bverfg-sicherstellung-von-e-mails-auf-dem-mailserver-des-providers-zulassig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol>
<strong>OLG Düsseldorf: Keine Verletzung von Rolex-Markenrechten durch eBay</strong><br />
Die Internetauktionsplattform eBay ist einmal mehr in das Licht der Rechtsprechung gerückt. Das OLG Düsseldorf hatte sich in seiner Entscheidung (Beschluss vom 24.02.2009, Az.: I-20 U 204/02) mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die Auktionsplattform als Störer für Markenrechtsverletzungen hafte.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/11/10/olg-dusseldorf-keine-verletzung-von-rolex-markenrechten-durch-ebay/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>BGH: Einwilligung in Briefwerbung per Opt-Out zulässig</strong><br />
Der für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte in seiner kürzlich veröffentlichten Entscheidung (Urteil v. 11.11.2009, Az. VIII ZR 12/08) zu prüfen, ob eine Datenschutz-Klausel des Bonuspunkteprogramms „Happy Digits“ per Opt-Out durch Verbraucher akzeptiert werden kann.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/11/13/bgh-einwilligung-in-briefwerbung-per-opt-out-zulassig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Düsseldorf: Deutsche Telekom darf wechselwillige Kunden anrufen</strong><br />
Wie das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem erst jetzt veröffentlichten Urteil von Januar 2008 (Beschluss vom 31.01.2008 – Az.: I-20 U 151/07) entschied, darf die Deutsche Telekom AG Kunden anrufen, die zu einem anderen Anbieter wechseln wollen, um sich zu versichern, dass der Wechselantrag auch wirklich vom jeweiligen Anschlussinhaber stammt.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/11/23/deutsche-telekom-darf-wechselwillige-kunden-anrufen/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Köln: Fehlendes Rechtsschutzbedürfnis für Auskunftsverlangen nach § 101 Abs. 9 UrhG</strong><br />
Wieder einmal hatte sich ein Gericht mit dem  urheberrechtlichen Auskunftsanspruch gemäß §101  UrhG auseinanderzusetzen. Das Landgericht Köln hatte  in seiner Entscheidung vom Mai 2009 (Beschluss vom 04.05.2009 – Az.: 9 0H 197/09) zu prüfen, ob ein Auskunftsanspruch bestehen kann, wenn die verfahrensgegenständlichen Verkehrsdaten aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht mehr herausgegeben werden können.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/11/25/lg-koln-fehlendes-rechtsschutzbedurfnis-fur-auskunftsverlangen-nach-%c2%a7-101-abs-9-urhg/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>AG Rendsburg: Wiederholter Versand von Spam-Mails rechtfertigt 5.000.- EUR Ordnungsgeld</strong><br />
Das unverlangte Zustellen von Werbenachrichten (sog. „Spam-Mails“) bedeutet trotz vorhandener Spam-Filter in der Regel nicht nur einen erheblichen zeitlichen und damit auch wirtschaftlichen Aufwand zum Aussortieren der Mails (insbesondere da der kommerzielle Charakter der Nachrichten nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist) sondern bringt auch aus rechtlicher Sicht viele Probleme mit sich. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/11/27/ag-rendsburg-wiederholter-versand-von-spam-mails-rechtfertigt-5-000-eur-ordnungsgeld/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
</ul>
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		<title>IT-Recht-Update: Aktuelles aus der Rechtsprechung &#8211; Oktober 2009</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 17:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Oktober]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachfolgend möchte ich einen Überblick über aktuelle Urteile aus dem Bereich des IT-Rechts geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Monat Oktober 2009 waren dies:</p>
<ul>
<ol><strong>AG München: Unerwünschte E-Mail-Werbung durch Autoresponder verboten</strong><br />Das Amtsgericht München hatte sich Anfang Juli (Urteil vom 09.07.2009 – Az.: 161 C 6412/09) mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die durch einen Autoresponder zugesendete E-Mail einen Wettbewerbsverstoß darstellen kann, wenn diese Werbung enthält.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/10/09/ag-munchen-unerwunschte-e-mail-werbung-durch-autoresponder-verboten/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol>
<strong>LG Hamburg: YouTube haftet als Mitstörer beim Upload rechtswidriger Videos</strong><br />
Das Landgericht Hamburg hat sich in einem kürzlich veröffentlichten Urteil (Beschluss vom 05.12.2008 – Az.: 324 O 197/08) wie bereits einige andere Gerichte zuvor zur Störerhaftung von Webhostern geäußert. Im Fall des Hamburger Gerichts ging es dabei um YouTube, das größte Videoportal im Internet.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/10/12/youtube-haftet-als-mitstorer-beim-upload-rechtswidriger-videos/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>AG München: Luftbildaufnahmen ohne individuelle Erkennbarkeit von Menschen zulässig</strong><br />
Das Amtsgericht München hat sich in einer aktuellen Entscheidung vom August 2009 (Urteil vom 19.08.2009, Az.: 161 C 3130/09) zur Zulässigkeit von Luftbildaufnahmen geäußert. Grundsätzlich greifen Luftbildaufnahmen eines Grundstücks in das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Grundstückseigentümers ein. Nach Ansicht der Münchner Richter gelte das jedoch dann nicht unmittelbar, wenn auf dem jeweiligen Photo keine einzelnen Menschen individuell zu erkennen seien.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/10/14/luftbildaufnahmen-ohne-individuelle-erkennbarkeit-von-menschen-zulassig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Schleswig: Bestimmung des Streitwerts bei Online Stadtplänen</strong><br />
In einem Fall von Anfang Juli hatte sich das OLG Schleswig (Beschluss v. 09.07.2009 – Az.: 6 W 12/09) mit der Frage auseinanderzusetzen, wie hoch der Streitwert bei rechtswidriger Nutzung eines Kartenausschnitts im Internet anzusetzen ist.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/10/20/bestimmung-des-streitwerts-bei-online-stadtplanen/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>BGH: Haftung des Merchants für Rechtsverletzungen durch seine Affiliates</strong><br />
Unter Affiliate-Marketing versteht man eine Werbeform, an der sich Werbetreibende (sog. „Merchants“) und Partner („Affiliates“) in einem vom entsprechenden Anbieter angebotenen Online-Netzwerk beteiligen. Dabei setzen die Partner auf ihren Webseiten Hyperlinks in Form von verlinkten Bannern für die Angebote der zu bewerbenden Firmen. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/10/22/bgh-haftung-des-merchants-fur-rechtsverletzungen-durch-seine-affiliates/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>BGH: Rufumleitung Switch &#038; Profit der Deutschen Telekom wettbewerbswidrig</strong><br />
Der Bundesgerichtshof hat in einer Entscheidung von Anfang Oktober (Beschluss vom 07.10.2009, Az.: I ZR 150/07) entschieden, dass die Rufumleitung „Switch &#038; Profit“ von der Deutschen Telekom wettbewerbswidrig ist. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/10/27/bgh-rufumleitung-switch-profit-der-deutschen-telekom-wettbewerbswidrig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Kiel: Einmalige Rechtsverletzung kein gewerbliches Ausmaß i.S.v. §101 I UrhG</strong><br />
In einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung des Landgerichts Kiel (Beschluss vom 2. September 2009, AZ: 2 O 221/09) ging es einmal mehr um das gewerbliche Ausmaß im Rahmen des urheberrechtlichen Auskunftsanspruchs gemäß §101 I UrhG. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/10/30/lg-kiel-einmalige-rechtsverletzung-kein-gewerbliches-ausmas-i-s-v-%c2%a7101-i-urhg/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
</ul>
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		<title>IT-Recht-Update: Aktuelles aus der Rechtsprechung &#8211; September 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 20:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[September]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachfolgend möchte ich monatlich einen Überblick über aktuelle Urteile aus dem Bereich des IT-Rechts geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Monat September 2009 waren dies:</p>
<ul>
<ol><strong>LG Bamberg: Keine Auskunftspflicht von Anonymisierungsdiensten</strong><br />Das Landgericht Bamberg hatte sich Ende Juli (22.07.2009 – AZ.: 2 Qs 104/2009) mit der Frage auseinanderzusetzen, ob ein sogenannter Anonymisierungsdient verpflichtet ist, im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung Auskunft über Kundendaten einer IP-Adresse zu geben, wenn nur eine leichte Straftat vorliegt.<br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/09/07/keine-auskunftspflicht-von-anonymisierungsdiensten/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol>
<strong>Die BDSG-Novelle II zum Bundesdatenschutzgesetz</strong><br />
Am 01. September 2009 ist die BDSG-Novelle II des Bundesdatenschutzgesetzes in Kraft getreten. Sie ist Teil eines ganzen Gesetzgebungspakets zur Novellierung des BDSG, das am 10. Juli 2009 verabschiedet wurde. Dieses Paket enthält drei BDSG-Novellen.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/09/14/die-bdsg-novelle-ii-zum-bundesdatenschutzgesetz/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Hamburg: Cheatbots verstoßen gegen das UWG</strong><br />
Cheatbots sind kleine Programme, die Computerspielern ihr „virtuelles Leben“ in Onlinespielen um einiges erleichtern: Entweder gelingt damit in sog. Ego-Shootern das Zielen auf den Gegner besser, es werden lästige Routineaufgaben übernommen oder sie nehmen dem Spieler das sog. „Farming“ (Aufsammeln von Gegenständen oder Rohstoffen) ab.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/09/21/lg-hamburg-%e2%80%9echeatbots%e2%80%9c-verstosen-gegen-das-uwg/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>OLG Hamm: Unautorisierter Internetvertrieb von Bundesligakarten unzulässig</strong><br />
Der Vertrieb von Bundesligakarten ist für Fußballvereine eine der Haupteinnahmequellen. Grundsätzlich haben die Bundesligavereine selbst den Verkauf ihrer Tickets in der Hand. In letzter Zeit gibt es aber vermehrt Internetportale, die größere Kontingente der Tickets aus unbekannten Quellen erwerben und diese gerade bei ausverkauften Spielen teuer weitervermitteln. Aus diesem Grund sind die Portale den Fußballvereinen oftmals – nicht zuletzt wegen der Befürchtung eines Schwarzmarkthandels – ein Dorn im Auge. Viele Vereine haben deshalb in Ihren AGB den  unautorisierten Internetverkauf von Tickets kategorisch ausgeschlossen.<br /> <a href="http://blog-it-recht.de/2009/09/22/olg-hamm-unautorisierter-internetvertrieb-von-bundesligakarten-unzulassig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Hamburg: Strenge Haftung für Webhoster bei Persönlichkeitsverletzungen</strong><br />
Wie das Landgericht Hamburg in einem Urteil (Beschluss v. 31.07.2009, Az. 325 O 85/09) Ende Juli entschied, haftet ein Webhoster ab Kenntnis selbst dann für rechtswidrige Inhalte, wenn die Rechtswidrigkeit nicht offensichtlich ist. Diese Verpflichtung bestehe selbst dann, wenn ihm gar kein unmittelbarer Zugriff auf die Daten seiner Kunden möglich sei, um die Veröffentlichung zu unterbinden. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/09/25/lg-hamburg-strenge-haftung-fur-webhoster-bei-personlichkeitsverletzungen/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>welle.de – Anspruch auf Löschung eines Dispute-Eintrags</strong><br />
Grundsätzlich gilt bei der Domain-Vergabe im Internet der Prioritätsgrundsatz: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst („first come, first serve“). Etwas anderes gilt nur dann, wenn jemand ein „besseres Recht“ gerade auf diese Domain vorweisen kann oder ein Fall des Rechtsmissbrauchs vorliegt. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn zur Domain eine gleich lautende Marke eingetragen ist oder Domains ohne ernsthaften Nutzerwillen registriert werden. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/09/29/welle-de-%e2%80%93-anspruch-auf-loschung-eines-dispute-eintrags/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
<p><ol><strong>LG Köln: Veröffentlichung von Bildern in Personen-Suchmaschine unzulässig</strong><br />
Personen-Suchmaschinen rücken in letzter Zeit vermehrt in den Blickpunkt der deutschen Gerichte: Nachdem bereits vor kurzem das OLG Hamm (Urteil v. 18.06.2009 – Az.: 1-4 U 53/09) entschied, dass die Suchmaschine yasni.de im Hidden Text nicht den Namen eines Wettbewerbers enthalten darf, hatte sich nun das LG Köln mit der Frage zu beschäftigen, wie es um die Veröffentlichung von Bildern steht. <br /><a href="http://blog-it-recht.de/2009/09/30/lg-koln-veroffentlichung-von-bildern-in-personen-suchmaschine-unzulassig/">Hier weiterlesen&#8230;</a></ol>
</ul>
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