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	<title>netzrecht &#187; Urheberrecht</title>
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	<description>Recht in der digitalen Gesellschaft</description>
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		<title>BGH: Google Bildersuche verletzt keine Urheberrechte</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 21:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bildersuche]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Treu und Glauben]]></category>

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		<description><![CDATA[Der unter anderem für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden (Urteil vom 29. April 2010 – Az.: I ZR 69/08 – "Vorschaubilder"), dass Google nicht einer Urheberrechtsverletzung haftbar gemacht werden kann, wenn urheberrechtlich geschützte Bilder in der Bildersuche in Form von Vorschaubildern (sog. "Thumbnails") dargestellt werden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://netzrecht.org/wp-content/uploads/2010/04/2010_04_29_google_bildersuche.jpg" alt="" title="2010_04_29_google_bildersuche" width="598" height="301" class="alignnone size-full wp-image-610" /></p>
<p>In der Pressemitteilung des BGH heißt es unter anderem:</p>
<blockquote><p>Die Klägerin ist bildende Künstlerin und unterhält eine eigene Internetseite, auf der Abbildungen ihrer Kunstwerke eingestellt sind. Im Februar 2005 wurden bei Eingabe ihres Namens als Suchwort in die Suchmaschine der Beklagten [Google] Abbildungen ihrer Kunstwerke als Vorschaubilder angezeigt.</p>
<p>Die Vorinstanzen haben die auf Unterlassung gerichtete Klage der Klägerin abgewiesen. Nach Ansicht des Berufungsgerichts hat die Beklagte zwar das Urheberrecht der Klägerin widerrechtlich verletzt. Die Geltendmachung des Unterlassungsanspruchs sei jedoch rechtsmissbräuchlich (<strong>§ 242 BGB</strong>).</p>
<p>Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Klägerin zurückgewiesen. Er hat angenommen, dass die Beklagte schon keine rechtswidrige Urheberrechtsverletzung begangen hat. In Übereinstimmung mit den Feststellungen des Berufungsgerichts ist der Bundesgerichtshof davon ausgegangen, dass die Klägerin zwar nicht durch eine ausdrückliche oder stillschweigende rechtsgeschäftliche Erklärung Google ein Recht zur Nutzung ihrer Werke als Vorschaubilder im Rahmen der Bildersuche eingeräumt hat. Der in der Wiedergabe in Vorschaubildern liegende Eingriff in das Recht der Klägerin, ihre Werke öffentlich zugänglich zu machen (<strong>§ 19a UrhG</strong>), ist jedoch gleichwohl nicht rechtswidrig, weil die Beklagte dem Verhalten der Klägerin (auch ohne rechtsgeschäftliche Erklärung) entnehmen durfte, diese sei mit der Anzeige ihrer Werke im Rahmen der Bildersuche der Suchmaschine einverstanden. Denn die Klägerin hat den Inhalt ihrer Internetseite für den Zugriff durch Suchmaschinen zugänglich gemacht, ohne von technischen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, um die Abbildungen ihrer Werke von der Suche und der Anzeige durch Bildersuchmaschinen in Form von Vorschaubildern auszunehmen.
</p></blockquote>
<p>Dem <strong>Geschäftsmodell &#8220;Bildersuche im Internet&#8221;</strong> wird damit aus Karlsruhe grundsätzlich <strong>offen begegnet</strong>. Wer ins Internet gestellte Bilder für den Zugriff durch Suchmaschinen zugänglich macht, ohne eine technische Möglichkeit zu nutzen, die Vorschaubilder seiner Werke durch Bildersuchmaschinen zu unterbinden, muss in den Augen der Karlsruher Richter solche Thumbnails auch dulden (vgl. bereits die BGH &#8220;Paperboy&#8221;-Entscheidung). Wer seine Seite bewusst mit Meta-Tags und sonstigen Methoden (z.B. CMS Plugins) für Suchmaschinen optimiert, kann sich später nicht auf eine unzulässige Zugänglichmachung in einer Suchmaschine berufen.</p>
<p>Außerdem wurde in einem obiter dictum darauf hingewiesen, dass Google die <strong>Privilegierungen des Host Providers</strong> zugute kämen, wonach Google erst haften müsste, wenn ihm ein rechtswidriger Verstoß auch offenkundig werde. (vgl. auch das <a href="http://www.linksandlaw.de/news791-missbrauch-notice-take-down.htm">&#8220;notice and takedown&#8221;-Prinzip</a> in den USA, linksandlaw.de) Dies gilt insbesondere für die Fälle, in denen die von der Suchmaschine aufgefundenen Bilder von Personen ins Internet geladen werden, die dazu nicht berechtigt sind. Es gelten dann die Haftungsbeschränkungen für Anbieter von Diensten der Informationsgesellschaft nach der Richtlinie 2000/31/EG über den elektronischen Geschäftsverkehr (EuGH, Urt. v. 23.3.2010 – C-236/08 bis C-238/08 Tz. 106 ff. – Google France/Louis Vuitton).</p>
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		<title>Doku: Was kommt nach dem Copyright?</title>
		<link>http://netzrecht.org/doku-was-kommt-nach-dem-copyright/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 09:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Ars Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Doku]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den Beiträgen von <a href="http://netzrecht.org/thomas-hoeren-ueber-das-urheberrecht-in-der-digitalen-gesellschaft/">Thomas Hoeren</a> und <a href="http://netzrecht.org/josh-wattles-neue-technologien-erfordern-neue-gesetze/">Josh Wattles</a> zum Thema, warum wir ein neues Urheberrecht brauchen, bin ich nun auf eine 45minütige Doku bei <a href="http://netzpolitik.org/2009/was-kommt-nach-dem-copyright/">netzpolitik.org</a> aufmerksam geworden, die wohl bereits 2008 bei <a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&#038;source=/specials/126199/index.html">3sat</a> lief. Der Film entstand wohl u.a. im Rahmen der Ars Electronica 2008 in Linz. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keiner gibt es zu, aber viele tun es: Fotos, Filme und Musik aus dem Internet herunterladen, ohne einen Cent dafür zu bezahlen. Die in der Regel jugendlichen &#8220;Netz-Piraten&#8221; werden von Legionen von Anwälten international gejagt. Andererseits entscheiden sich immer mehr renommierte Künstler, ihre kreativen Produkte kostenlos übers Internet anzubieten und Platten- oder Filmfirmen gezielt zu übergehen. (<a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&#038;source=/specials/126199/index.html">via</a>)</p>
<p><object width="600" height="330"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5296968&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5296968&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="600" height="330"></embed></object></p>
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		</item>
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		<title>Josh Wattles: &#8220;Neue Technologien erfordern neue Gesetze&#8221;</title>
		<link>http://netzrecht.org/josh-wattles-neue-technologien-erfordern-neue-gesetze/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 12:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Josh Wattles]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem <a href="http://netzrecht.org/thomas-hoeren-ueber-das-urheberrecht-in-der-digitalen-gesellschaft/">Beitrag von Thomas Hoeren beim elektrischen Reporter</a> nimmt nun mit Josh Wattles ein weiterer Professor zum <strong>Urheberrecht im digitalen Zeitalter</strong> Stellung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Josh Wattles</strong> ist Professor für Urheberrecht an der Universität von Los Angeles. Im Laufe seiner Karriere lernte er so ziemlich alle Seiten der Urheberrechtsdebatte aus nächster Nähe kennen: Als Anwalt arbeitete Wattles unter anderem für das US-amerikanische GEMA-Pendant ASCAP, das Hollywood-Schwergewicht Paramount Pictures – und den Tauschbörsen-Anbieter Limewire. (<a href="http://www.elektrischer-reporter.de/rohstoff/video/145/">via</a>)</p>
<p><object width="600" height="365"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TlWpfc9ltKo&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/TlWpfc9ltKo&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="365"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Thomas Hoeren über das Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft</title>
		<link>http://netzrecht.org/thomas-hoeren-ueber-das-urheberrecht-in-der-digitalen-gesellschaft/</link>
		<comments>http://netzrecht.org/thomas-hoeren-ueber-das-urheberrecht-in-der-digitalen-gesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hoeren]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfbegriff]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade entdeckt: Prof. Dr. Thomas Hoeren (Inhaber des <a href="http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/">Lehrstuhls für Informationsrecht und Rechtsinformatik</a> an der Universität Münster) spricht im "Elektrischen Reporter" über das Urheberrecht in einer sich wandelnden Gesellschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	<object width="600" height="338"><param name='movie' value="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/ero/01/ERO_01.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/ero/01/ERO_01.jpg'}"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param>
	<embed width="600" height="338" pluginspage="http://www.adobe.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" src="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/ero/01/ERO_01.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/ero/01/ERO_01.jpg'}" /><br />
	</object></p>
<p style="text-align: center; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em;"><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/rohstoff/video/143/">Elektrischer Reporter – Thomas Hoeren: “Der Kampfbegriff Geistiges Eigentum ist falsch.”</a></p>
<p><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/rohstoff/video/143/">Weitere Formate</a> des Videos findet ihr direkt beim <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/rohstoff/video/143/">elektronischen Reporter</a>. (<a href="http://netzpolitik.org/2009/elektrischer-reporter-thomas-hoeren-ueber-urheberrecht/">via</a>)</p>
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